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Übersicht
Mit ipeRSS kann man seine Bilder, die man auf ipernity hochgeladen hat, in seinem Wordpress-Blog anzeigen lassen. Voraussetzung ist, dass es PHP-Seitig gestattet ist, auf externe Seiten zuzugreifen.
Das Plugin bindet nur Bilder ein – Dies aber sehr anpassungsfähig. So können die Bilder von 75×75-Pixel-Vorschauen bis hin zu 1024 Pixel breiten Großbildern eingebunden werden. Die Bildanzeige ist mit CSS anpassbar, die Klasse wird beim Aufruf der Funktion angegeben.
Selbstverständlich verfügt das Plugin über ein Caching-System, das standardmäßig im stündlichen Intervall den Feed abruft, allerdings nur, wenn auch tatsächlich ein User auf das Blog zugreift. Kommt kein User, passiert auch nichts. Erst wenn ein User kommt, UND eine Stunde rum ist, wird der Feed neu geladen, und eine neue Cache-Datei generiert. Der Intervall ist ebenfalls einstellbar – Genau so wie die Anzahl der Bilder.
Selbstverständlich können mehrere Galerien angelegt werden. Zum Beispiel eine in der Sidebar, die nur die letzten drei Bilder im 75-Pixel-Vorschauformat zeigt, und alle zehn Minuten aktualisiert wird, und zusätzlich eine Galerie auf einer Extraseite, die die letzten 20 Bilder anzeigt, und alle fünf Stunden aktualisiert wird. Ganz wie man will.
Download
ipeRSS kann immer von der selben Position aus heruntergeladen werden. Versionsunterscheidung gibt es keine.
ipeRSS hier herunterladen
Aktuelle Versionsnummer: 3.0.0-beta3
Installation
Nach dem Herunterladen und Entpacken des RAR-Archivs, ist das Verzeichnis “iperss” auf den Webserver ins Wordpress-Plugins-Verzeichnis hochzuladen, also nach “wp-content/plugins/iperss”. Sollte es ein anderes Verzeichnis sein, muss dies im Plugin noch angepasst werden, und zwar in der Datei “iperss.php” in der 69. Zeile.
Nach dem Hochladen auf den Webserver ist das Plugin einsatzbereit und muss nur noch über das Administrations-Backend von Wordpress aktiviert werden.
Der Funktionsaufruf
Es gibt zwei Möglichkeiten, die ipernity-Galerie anzuzeigen. Der Funktionsaufruf ist dabei jeweils gleich.
< ?php iperss('userid', count, 'size', 'class', 'target', 'inter', 'cacheid'); ?>
userid ist die ipernity-User-ID. Diese ID kann dem Usernamen entsprechen, muss es aber nicht. Um die ID rauszufinden, muss man einfach nur seine Ipernity-Startseite aufrufen. In meinem Fall ist dies “http://www.ipernity.com/home/dirk“. Der letzte Teil des URL ist meine User-ID (“dirk”).
count bestimmt, wie viele Bilder angezeigt werden sollen. 0 sowie alles über 20 zeigt die letzten zwanzig Bilder an (mehr beitet der PHP-Feed von ipernity nicht, auf den das Script zurückgreift).
Mit size wird die Größe der anzuzeigenden Bilder definiert. Diese Größen sind von ipernity vorgegeben.
- 75x – Es werden 75×75 Pixel kleine Vorschauen verwendet
- 100 – Die breitere Seite ist 100 Pixel lang
- 240 – Die breitere Seite ist 240 Pixel lang
- 560 – Die breitere Seite ist 560 Pixel lang
- 1024 – Die breitere Seite ist 1024 Pixel lang
Andere Angaben sorgen lediglich dafür, das nur der Titel angezeigt wird, da natürlich kein Bild gefunden werden kann. (Dies wird in zukünftigen Versionen vermutlich korrigiert werden – Sofern die ipernity-API irgendwann fertig und vollständig Dokumentiert ist *g*)
Mit class wird die CSS-Klasse bestimmt. Angenommen, “class” wird mit “ipernitybilder” definiert, so kann man nun in der CSS-Datei seines Themes mittels „img.ipernitybilder“ die Bilder entsprechend Stylen.
Beispiel
img.ipernitybilder { border: 0.1em solid #2e3436; margin: 0.5em; }
target
Dieser Parameter definiert, welches HTML-Link-Target die Bildlinks haben. Hier können die üblichen Target-Angaben von HTML verwendet werden. “_top” für das aktuelle Fenster, “_self” für den aktuellen Frame, “_blank” für ein neues Tab/Fenster oder eben der Frame-Name, für einen Speziellen Frame im Frameset.
Dies sind alle Parameter, die nötig sind, um eine einfache Bilderanzeige zu bekommen. Der Funktionsaufruf kann allerdings wie folgt erweitert werden.
< ?php iperss('userid', count, 'size', 'class', 'target', 'inter', 'cacheid'); ?>
Neu hinzugekommen sind inter und cacheid.
inter definiert die Zeitspanne, nach der die Cache-Datei neu erstellt wird. Standardmäßig liegt dieser Wert bei 60, was einer Stunde entspricht. Der Wert kann beliebig gewählt werden. Bei 0 wird die Cache-Datei bei jedem Aufruf neu geschrieben, bei 10080 nur ein mal pro Woche.
cacheid ist nur nötig, wenn man mehrere Funktionsaufrufe mit unterschiedlichen Werten möchte. Etwa eine in der Sidebar, und eine als Extra-Seite. “cacheid” kann dabei beliebig gewählt werden, darf aber keine Leer- oder Sonderzeichen enthalten. Einzig “_” und “-” sollten vernwendet werden, um Probleme zu vermeiden, diese sollten jedoch weder am Anfang noch am Ende stehen
Soll “cacheid” gesetzt werden, muss zwangsläufig auch “inter” gesetzt werden, da “inter” vor “cacheid” kommt. Soll nur “inter” gesetzt werden, kann “cacheid” natürlich auch weg gelassen werden.
Beispiel
Nachfolgend ein kleines Beispiel. Zuerst der Funktionsaufruf, und dann das Ergebnis.
< ?php iperss('dirk', 4, 100, ipernitybilder, '_blank', 600, 'beispiel'); ?>
Benutze den Feed von User-ID “dirk”, zeige vier Bilder an und verwende die Vorschaubilder, bei denen die längste Seite 100 Pixel misst. Benutze die CSS-Klasse “ipernitybilder”, das HTML-Target “_blank”, einen Cache-Intervall von 600 Minuten und die Cache-ID “beispiel”.
Es ist übrigens nett, hier jetzt noch kurz einen kleinen Hinweis darüber zu schreiben, dass du ipeRSS benutzt, und diesen Hinweis auf http://0x7be.de/iperss zu verlinken, aber das musst du natürlich nicht.
FAQ
F: Ich bekomme immer “Could not load feed” oder ähnliches, woran liegt das, und was kann ich dagegen tun.
A: Vermutlich erlaubt dein Provider keinen zugriff auf externe Dateien. Wenn du etwas versiert bist, kannst du gern einen Blick in “iperss.php” werfen, und den anweisungen dort folgen. Falls nicht, muss ich dich leider enttäuschen, das Plugin funktioniert bei dir nicht.
F: Ich bekomme “Could not write cache file” oder ähnliches, woran liegt das?
A: Der User, unter dem der Webserver läuft, benötigt auf die Dateien “cachedate-[cacheid]” und “cachestore-[cacheid]” lese- und Schreibrechte. Wenn du dir möglicst wenig arbeit machen möchtest, gibst du dem User Lese- und Schreibrecht auf das gesamte Verzeichnis, ansonsten musst du die Dateien für jede Cache-ID selbst erstellen und die Rechte anpassen.
F: Es wird überhaupt nichts angezeigt?! Ich sehe nur PHP-code?!
A: Sollte gar nichts angezeigt werden, oder du nur PHP-Code sehen, versuchst du, die Funktion innerhalb einer Seite, die nicht auf einer Seitenvorlage basiert, oder eines Artikels zu verwenden. In beiden fällen benötigst du eine Erweiterung wie RunPHP, um PHP-Code innerhalb eines Artikels oder einer Seite ausführen zu können. Um Den Funktionsaufruf zu erstellen, musst du im Editor auf die HTML-Ansicht umschalten.
F: Aaaaarg! Alles kaputt!!1einseinself!1
A: Tja, ärgerlich … :)





Hi,
kriege dein Plugin nicht zum Laufen. Bekomme nur
cachedate file not writable
cachestore file not writable
du meintest:
F: Ich bekomme „Could not write cache file“ oder ähnliches, woran liegt das?
A: Der User, unter dem der Webserver läuft, benötigt auf die Dateien „cachedate-[cacheid]“ und „cachestore-[cacheid]“ lese- und Schreibrechte. Wenn du dir möglicst wenig arbeit machen möchtest, gibst du dem User Lese- und Schreibrecht auf das gesamte Verzeichnis, ansonsten musst du die Dateien für jede Cache-ID selbst erstellen und die Rechte anpassen.
Was ja heißt, ftp prog nehmen und rechte für den ordner auf 7777 setzen, oder?
Vielen lieben Dank für dein Plugin und deine Hilfe
Es reicht, wenn die beiden Dateien beschreibbar sind. Es reicht also chmod 666 für „cachedate-*“ und „cachestore-*“, es ist unnötig, dem User Generalzugriff auf das ganze Verzeichnis zu geben – auch wenn es das einfachste ist.
Ich würde mich langsam rantasten, und nur im „schlimmsten Fall“ chmod 777 für das ganze Verzeichnis setzen (nicht vergessen: Rekursiv, damit auch die Dateien was davon haben, ansonsten *g*)
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