umask 022 [Update]
Nehmen wir mal die Standardeinstellung: Alle User haben bei Verwendung der meisten Shells die umask 022, das sorgt dafür, dass für den User alle Verzeichnisse ausführbar (zu öffnen) und änderbar (umbenennen, löschen), zu lesen, und zu schreiben sind. Für Dateien bestehen so für den User Lese- und Schreibrechte. Zusätzlich haben alle User in der selben Gruppe (unter Arch users) Ausführrechte für Verzeichnisse und Leserechte für Dateien.
Für ein Singleusersystem mag es noch eher unproblematisch sein, dass User bei anderen Usern Leserechte hätten, da es nur einen User gibt. Allerdings gibt es nicht nur Anwender mit einem Useraccount, sondern auch verschiedene Daemons und Programme haben eigene Useraccounts. Was, wenn ein solches Programm „auffällig wird“, und lesend auf Userdaten zugreifen will, obwohl es das nicht sollte?
Was ihr glaubt, das ich wissen könnte
Lange ist es her, dass ich mal wieder ausgewertet habe, mit was für Suchbegriffen mein Blog gefunden wird. Hat sich ein wenig was getan seit damals, aber vieles hat sich auch nicht geändert. Die Auswertung stützt sich auf den für das Internet sehr lange Zeitraum von sieben Tagen.
Ähnliche Suchbegriffe habe ich zusammengefasst, und eventuell vorhandene Artikel im Text entsprechend verlinkt, so dass dieser Beitrag hier SEO-Mäßig ganz weit vorne ist als gute Grundlage zum weiteren Stöbern verwendet werden kann :)
Wie man Thunderbird zu einem IMAP-Client umbaut
Mozilla Thunderbird ist das – hoffentlich bald in Version 3.0 vorliegende – Mailprogramm von Mozilla (wie der Name schon andeutet *g*). Seit ich denken kann, verwende ich Thunderbird. Direkt nach meinem Umstieg von „Webmail“ auf „Programm“ habe ich Thunderbird installiert.
Die Installation und Konfiguration gestalten sich sehr einfach – vor allem, wenn man auf dem Stand von vorgestern ist (unverschlüsseltes POP3, lokaler Mailcache, lokale Kontakte, etc.). Da ich neulich meinen gesamten Mailverkehr endlich vollständig auf IMAPS umgestellt habe, habe ich auch diverse Änderungen an Thunderbird vornehmen müssen, damit dieser meinen neuen Anforderungen gerecht wird.
Super-Simple xmail-Mailfilterung
Ich betreibe einen Mailserver mit xmail. Auf diesem Server bin ich alleiniger User. Ich benutze zudem Dovecot als IMAP-Server. Alle Mail-Verzeichnisse, die mir im Client angezeigt werden, kommen über IMAP von Dovecot, der diese Verzeichnisse aus der Maildir-Struktur holt, die vom xmail angelegt wird. Auf Spam geprüft werden die Mails mittels Spamassassin, das über einen xmail-Filter aufgerufen wird.
Das funktioniert soweit ganz gut. Allerdings habe ich bisher das Einsortieren der Mails (Spam, Mailingliste, etc.) im Client gemacht. Der Client hat die Mails dann verschoben (was automatisch auch in der Maildir-Struktur geschah) und dann angezeigt. Nervig dabei, dass ich die Sortier-Regeln auf jedem Client neu einstellen musste.
Die User stört gar nichts mehr
Ich war mal in einer Computer-Service-Firma tätig, wo eine Kunden kam. Ihre Fehlerbeschreibung war: „Ich komme mit MSN nicht mehr ins Internet“. Das übliche Abfragespielchen (aktuelle Version, Routereinstellungen?, die zuletzt installierten Programme, etc.) begann, führte aber nicht zur erwarteten Lösung, also behielt ich den Rechner mal da, um mir die Sache in Ruhe anzusehen.
Im Labor die Kiste aufgebaut und angeschlossen, und gewartet, dass Windows Startet. Das tat es dann auch irgendwann. Nach 5 bis 10 Minuten (zwischendurch noch ’nen kleinen Plausch in der Kaffeeküche gehalten) kam ich zurück, und da baute sich gerade der Begrüßungsbildschirm auf. Ein Useraccount, der natürlich „Computeradministrator“ war.
Weil ja bald Weihnachten ist …
Bevor ihr das nächste mal Geschenke verteilt, solltet ihr dieses Chart mal durchspielen :)
Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Es begab sich an einem Freitagabend um 23 Uhr folgendes: Notfall-Einlieferung einer Person. Ich wollte natürlich schnellstmöglich hinterher, als ich es erfahren habe, machte mich direkt auf den Weg, nachdem ich endlich von der Arbeit zu Hause war, und hab mir nur schnell ’nen Kapuzenpullover übergezogen. Sah mit der Arbeitshose, dem Pullover und meinem 3-Tage-Bart alles andere als Vertrauenserweckend aus.
Unten am Eingang: „Person wurde eingeliefert, ich würde gerne wissen, wo Person ist, und wie es Person geht.“ Die Dame am Empfang, ohne Nachzugucken, ob meine Aussage stimmt: „Gehen sie bitte bis hinten zu dem gelben, beleuchteten Gebäude, fahren sie in den ersten Stock, und nach rechts ist die Notaufnahme“
Sagen und meinen …
Heute schreibt heise, dass die Politik sich entschlossen hat, die praktisch unwirksamen Websperren („Stoppschild“), sowie die Vorrats-Datenspeicherung faktisch auf Eis zu legen.
Nach längerem Tauziehen hat die für die Innen- und Rechtspolitik zuständige Koalitionsarbeitsgruppe von FDP und Union überraschend schnell einen Kompromiss ausgearbeitet, wonach die geplanten reinen Blockaden kinderpornographischer Seiten faktisch passé sind.
heise.de: Koalitionsvereinbarung: Web-Sperren weg, Vorratsdatenspeicherung eingeschränkt
Aber ich vermute, das ist die Selbe Taktik, wie beim Abbau von Arbeitsplätzen: In geschlossenen Sitzungen wird ermittelt oder bestimmt, oder wie auch immer man das nennen will, dass mindestens 2000 Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Jetzt wird an die Öffentlichkeit gegangen, und gesagt, man müsse 5000 Arbeitsplätze abbauen.
Ey Debitel, brennt euch die Mappe? [Zweites Update]
Heute (gestern, aber ich kam erst heute dazu, es zu öffnen und zu lesen *g*) erreichten mich zwei Schreiben. Das eine Schreiben trägt den Absender einer Rechtsanwaltskanzlei aus Saarbrücken (what the fuck is Saarbrücken?), namentlich STOPP PICK & KOLLEGEN, denen anscheinend die Shift-Taste klemmt. Das andere stammt von einer Firma mobilcom debitel, dem Absender nach aus Stuttgart. Beides kam durch den Zustelldienst TNT, und war deshalb wohl so lange unterwegs.
Die Capslock-Anwälte STOPP PICK & KOLLEGEN kenne ich nicht, aber zumindest 50 Prozent der mobilcom-debitel-Firma ist mir ein Begriff, nämlich Debitel, bei denen ich vor 6 Jahren oder so einen Mobilfunkvertrag abschloss, den ich aber seit zwei Jahren nicht mehr nutze, und ihn über das Webinterface gekündigt habe, dies wurde mir per Mail bestätigt, allerdings nur per Mail. Ich bin diesbezüglich wohl einfach zu naiv und halte Mails für ein verbindliches Medium, Debitel, oder jezt mobilcom debitel geht anscheinend ungerne Verbindlichkeiten per Mail ein.





